Artes Plásticas: Jaime Colán
    Jaime Colon, 50, hat auf der Kunstakademie in Lima Kunst studiert und lebt bereits seit 1991 in Stuttgart, wo er als Freier Künstler tätig ist.
Seine Bilder zeichnet die immense Ausdruckskraft aus, sie erzählen Geschichten von dem Leben der Andinen Völker Perus und spiegeln auch die innige Beziehung zu seiner Heimat wieder.

Auf seinen Bildern tanzen die Farben. Licht durchflutet sie und erhellt mit seinem Widerschein auch, was im Dunkeln liegt. Denn gerade auf die Schattenseiten richtet Jaime Colán sein Augenmerk.

Die geschundene, leidende Kreatur ist ein wiederkehrendes Thema des peruanischen Malers und seine Art, auf die Missachtung der Menschenrechte in seiner Heimat aufmerksam zu machen. Nie aber ist Leid für Colán ausweglos. "Ich will das Volk malen bei jeder seiner täglichen Verrichtungen und vor allem in seinem Kampf. Aber ich will auch Freude und Hoffnung widerspiegeln", sagt er.

"Mein Werk schöpft aus zwei Quellen: aus den Erfahrungen meines christlichen Engagements, die ich in den Slums von Lima mit den Ärmsten gemacht habe. Und aus der kollektiven Erinnerung des peruanischen Volkes, die sich aus der Zeit der Inkas bis heute erhalten hat. Sie findet ihren Ausdruck in mündlichen Traditionen, in Kunst und Folklore", erzählt uns Jaime Colan..

Zu seinen Motiven gehören die musikalischen Traditionen mit mystischem Hintergrund, die Symbole der inkaischen Kulturen und die Tragödien Und Hoffnung der Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen.

Jaime Colan arbeitet mit den Mythen seiner Kultur und ist ein Teil von ihnen. Sein Vater stammt aus den Anden, wo diese Mythen bis heute lebendig sind.


  Weiterhin bedanken wir uns für die Mithilfe von

Christoph Götz (Radio Lora)

Jose Pajares

- und unseren Gästen, die zu diesem herrlichen Abend beigetragen haben !