| Limatag in St.Thomas 2008 | |||||
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Seit über 30 Jahren pfelgt der Eine Welt Ausschuss St. Thomas Kontakte mit der Gemeinde Señor de la Esperanza in Canto Grande, San Juan de Lurigancho in Lima und außerdem zu den "Capellanías" der Gefängnisse Lurigancho und Castro Castro, die ebenfalls in diesem Gebiet liegen. Auf Bitten des Ortsbischofs, Monseñor Norberto Strotmann von Chosica, haben wir in der letzten Zeit das Schwergewicht unserer Aktivitäten auf die Gefängnisseelsorge dort verlegt.
Die Leitung des Eine Welt Ausschusses Frau Gisela Matt selbst war viermal in Peru: 1987, 1993 und 1997 jeweils für 3 - 5 Wochen und 2004-2005 für sechs Monate, in dieser Zeit hat Frau Matt in Canto Grande gelebt und Peru und die Peruaner lieben gelernt. Wir, der Verein Chasqui, möchten die Arbeit der Gruppe unterstützten und ihnen von Seiten der Peruaner das Leben, die Kultur und Traditionen näher bringen. Es ist uns wichtig, dass die Menschen die für Peru spenden , die Peruaner auch kennen lernen und sich mit Ihnen austauschen Im November 2009 organisierten wir deshalb gemeinsam den Lima Tag, der sehr erfolgreich war und von vielen peruanischen Familien unterstützt wurde. Am Sonntag, den 9. November beging die Gemeinde St. Thomas ihren Limatag. In besonderer Weise wurde der Partner in Canto Grande (Peru) gedacht, und es wurden Spenden gesammelt. Die Planungen zu diesem Tag wurden von dem verantwortlichen Ausschuss frühzeitig in die Wege geleitet, da beabsichtigt war, in Deutsch- land lebende Peruaner in den Gottesdienst und in das anschließende Treffen im Gemeindesaal als authentische Zeugen mit einzubeziehen. Zu Beginn des Gottesdienstes sprach Frau Dr. Matt die einleitenden Worte. Ausgehend vom Einladungsplakat stellte sie in einigen Sätzen alte und neue religiöse Feiern und Traditionen in Peru vor. Für die Predigt hatte sich der Ausschuss etwas Besonderes ausgedacht. Die beiden Hauptakteure bei diesem Limatag waren Señor César Pereda und Frau Margot Rodriguez. Sie hielten ein Zwiegespräch, in dem die Unterschiede in der Glaubens- und Lebensweise der peruanischen und der deutschen Kultur einander gegenübergestellt wurden. Aufmerksam ver- folgte die Gemeinde diesen Dialog. Dialog am Ambo: César Pereda und Margot Rodriguez Señor Rodriguez (Gitarre) und Pepe Cenas (Panflöte) Eine besondere musikalische Note kam während der Gabenbereitung zur Geltung. Señor Pepe Cenas spielte in Begleitung zarter Gitarrenmusik durch Señor Rodriguez einfühlsam auf seiner Zampoña (peruanische Panflöte). Im Gemeindesaal folgte ein Frage- und Antwortspiel zwischen Frau Margot Rodriguez und Herrn César Pereda. Sie stellte die Fragen und Señor Pereda berichtete authentisch aus dem "Leben in seiner Heimat Peru". Dazu wurden Bilder eingespielt, die unseren Gemeindemitgliedern ein Gefühl des Miterlebens vermittelten. Zahl- reiche Fragen wie "Wie war Dein Leben in Peru?" oder "Hast Du als Kind gearbeitet?" wurden César gestellt, die er alle bereit- willig beantwortete. Anschließend gab es eine original peruanische Speise namens "Papas a la Huancaina". Unter Anleitung von Señor Rodriguez schnitten Frauen aus unserer Gemeinde kalte Kartoffeln in Scheiben, garniert mit Salatblättern und halbier- ten Eiern und bereiteten eine schmackhafte peruanische Soße dazu vor, die sich unsere Gemeindemitglieder und die anwesenden peruanischen Familienmitglieder unserer Soli ten köstlich munden ließen. Ein abwechslungsreicher Limatag, authentisch zubereitet. Dr. Gisela Matt / Uwe Marx. Mit freundlicher Genehmigung aus dem St.Thomas Pfarrbrief No. 133 (Advent 2008) gez. Uwe Marx |
Limatag Rückblick
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